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Wir fünf Bonner TechNixen waren gleich Feuer und Flamme als Jutta vorschlug, einen Roboterworkshop zu organisieren. Und so trafen wir uns am 14.11. in den Räumen der Firma data in transit um eigenen Programmen - diesmal im wörtlichen Sinne - das Laufen (bzw. Rollen ;) zu lernen.

Fachkundige Anleitung und volle Ausstattung mit Roboterbausätzen und Laptops gab es dabei von Birgit Koch-Sickmann, die seit vielen Jahren im Projekt Roberta des Fraunhofer-Institut mitarbeitet. Roberta hat das Ziel, Schülerinnen die Naturwissenschaften, Technik und Informatik mithilfe der Faszination von Robotern spannend und praxisnah zu vermitteln.

Erste Aufgabe für uns an diesem Morgen war der Zusammenbau des Roboters aus vielen kleinen und größeren Einzelteilen. Konkret: Anhand der Schemazeichnungen des Herstellers herausfinden, welche Teile gebraucht werden, die Kisten nach entsprechenden Teilen durchwühlen und sie dann nach Plan zusammensetzen.



Das hat Spass gemacht und auch ganz gut geklappt. Wie sich anschließend beim Einkleiden und der Personalisierung unserer Exemplare herausstellte, liefert der Hersteller - anders als bei seinen früheren Serien - keine Augen mit. Das fanden wir sehr schade, denn wir hätten unseren Robbies gerne Gesichter gegeben. Mit diesem Wunsch passen wir übrigens voll ins weibliche Schema, wie uns Birgit erzählte. Mädels gestalten ihre Roboter häufig als kleine Wesen mit menschlichen Attributen, während sie bei Jungs oft eher nach Autos und reinen Apparaten aussehen.

Im nächsten Teil der Veranstaltung ging es darum, unseren Geschöpfen Leben einzuhauchen. Birgit gab uns dazu eine kurze Einführung in die graphische Programmierumgebung der Mindstorm-Roboter und stellte verschiedene Aufgaben mit wachsendem Schwierigkeitsgrad. Neben der reinen Fortbewegung auf seinen vier Rädern, sollte unser Roboter darin bald auch Laut geben und seine Umgebung über visuelle oder mechanische Sensoren erkennen und entsprechend reagieren. Die Programme erstellten wir auf den Laptops und luden sie dann über Kabel auf unsere Gespiele herunter. Anschließend nahmen wir die Robbies dann von der Leine, setzten sie auf den Boden, starteten das Programm.. Was dann passierte, war nicht immer genau das, was beabsichtigt gewesen war, aber die Trefferquote erhöhte sich im Zuge fortschreitender Übung und Erfahrung ;)


Am späteren Nachmittag gab es dann noch einen Exkurs in Theorie, wo uns Birgit weitere Features der Programmierumgebung vorstellte und über Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihrer Praxis als Roberta-Dozentin berichtete. Zusammengefasst: Es war ein lustiger, schöner, interessanter und kurzweiliger Samstag. Wir können ihn zur Nachahmung empfehlen! Die Faszination der Roboter hat auch uns gepackt. Bei einigen aus der Runde wird jetzt zum Weihnachtsfest ein Roboterbausatz unterm Weihnachtsbaum liegen.. :-)

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